Bemer-Testbericht

Hallo meine Lieben :),

ich habe Euch versprochen vom Bemer zu berichten und das tue ich jetzt natürlich auch. Denn auch ich hätte mir damals mehr unabhängige Testberichte vom Bemer gewünscht, aber immerhin habe ich einen spannenden Bericht gefunden, den markiere ich Euch auch dirket mal :

https://www.cavallo.de/medizin/spezial-decke-gesundheit-auf-knopfdruck/

So zurück zum Thema. Der Bemer stimuliert die gestörte Mikrozirkulation und unterstützt einen der wichtigsten körperlichen Regelmechanismen für Heilungs-, Genesungs- und Regenerationsprozesse, d.h.  es gibt eine bessere Versorgung von Organen und Geweben. Der Bemer dienst demnach der Unterstützung der Heilung von Wunden,Sportverletzungen, aber auch Stoffwechselerkrankungen und Allergien.

Soweit so gut. Ich war anfangs sehr skeptisch, da sich alles nach einer Wunderheilung anhörte. Aber tatsächlich ist es das nicht und das muss man auch genau so kommunizieren. Der Bemer dient lediglich der UNTERSTÜTZUNG und ersetzt keinen Tierarzt, das ist mir an der Stelle wichtig zu erwähnen. Ich habe mich trotzdem dafür entschieden mir den Bemer trotz stolzem Preis von ca. 3950€ zuzulegen und die Therapie begleitend zur tierärztlichen Behandlung auszuprobieren.

Bei Schnappi lag eine Fesselträgerzerrung vor, die mit PRP und Stoßwelle vom Tierarzt regelmäßig behandelt wurde und Mops hat Athrose in den Fesselgelenken und eine Gleichbeinveränderung.

Kommen wir zu Schnappi, 4 Wochen nach der Diagnose starteten wir 2 mal täglich 15min auf Stufe 3 die Vorderbeine zu bemern und hinten meistens ergänzend 5 Minuten. Ich habe es nicht zwei mal täglich zum Stall geschafft, aber habe ihn immer vor und nach dem Schrittbewegen gebemert. Große Unterschiede waren hier nicht zu bemerken, da das Bein noch nie warm oder dick war und eine Lahmheitsdiagnostik erst nach weiteren 6 Wochen anstand. Schnappi war zwar beim bemern immer tiefenentspannt, aber nachdem dieser abgelegt wurde, war er wieder der alte, muntere Schnappi und sprang oft durch die Luft. Ich ahnte schlimmes für den Heilungsverlauf, jedoch verheilte alles nach Plan und der Fesselträger sieht laut Tierarzt wieder gut aus. Dennoch haben wir uns dafür entschieden Schnappi noch Zeit bis zum Sommer zu geben, da er derzeit recht unkontrolliert ist und ein schonendes Antrainieren nicht möglich wäre.

Noch dazu habe ich bei Schnappi noch ganz andere AHA-Erlebnisse gehabt. Durch seine ständigen Eskapaden hat er sich auch schon mal eine Schramme ins Hinterbein gehauen und dadurch einen Einschuss und Mauke bekommen. Alleine durch 15 Minutiges bemern war das betroffene Bein wieder dünn und wurde nicht tierärztlich behandelt. Auch die Mauke heilt mit Zinksalbe und weiterer Matschbelastung wesentlich schneller ab als ich es gewohnt war.

Mops hingegen wird sporadisch 1 mal am Tag gebemert. Meistens nur insgesamt 10 Minuten für Vorder und Hinterbeine und gleichzeitig die Bemerdecke. Bei ihm bemerke ich hauptsächlich, dass er wesentlich flotter unterwegs ist. Beim entspannten Schrittausritt dümpelt er nun nicht mehr ganz hinten rum, sondern kann auch mit den jungen Hüpfern mithalten und das sogar ganz ohne Sporen oder Gerte. Das freut mich wirklich sehr, denn scheinbar lindert der Bemer die Athrosebeschwerden um ein Vielfaches.

In Sachen Rückenbeschwerden, Rittigkeitsproblemen oder Allergien kann ich Euch leider keine Erfahrung weitergeben, da wir dort Toi Toi Toi keine Beschwerden haben..

Alles in allem bin ich aber sehr froh den Bemer zu besitzen, da ich das Gefühl habe meinen Pferden den größtmöglichen Comfort bieten zu können. Jedoch sollte man vor einer Anschaffung beachten, dass das Bemern auch Zeit in Anspruch nimmt und er regelmäßig genutzt werden muss um seine Wirkung optimal zu entfalten.

Wer also ALLES für das Wohlergehen seines Pferdes tun würde st beim Bemer vermutlich an der richtigen Stelle.

Und nein ich bin kein Bemerpartner, das sind lediglich meine persönlichen Erfahrungen und Empfehlungen.