5 jähriges Mops-Jumbiläum🎉

Lang lang ist es her, als ich diesen schicken Fuchs durch Zufall für mich entdeckte. Eigentlich war er kein Pferd für mich, denn ich sollte ihn nur kurz für die Käufer vorreiten, verliebte mich aber sofort in den bunten Fuchs namens Rayman Junior.

Nach dem 30 minütigen Vorreiten war es um mich geschehen, aber nicht weil alles so wunderbar geklappt hat, sondern viel eher weil dieses Pferd so speziell war. Nun galt es keine Zeit zu verlieren. Denn zuhause galt es noch eine Oma zu überreden. 18 Jahre war ich ja endlich & die Ausrede „Du bekommst ein Pferd wenn du groß bist!“ zählte nicht mehr. Oma war nach meiner Beichte aber sichtlich erleichtert, dass es nur um ein Pferd, nicht etwa um einen neuen Freund oder ähnliches ging. Und sagte mir zu. Jetzt musste ich nur noch mein Geld vom Sparbuch abholen und schon am nächsten Morgen gehörte der bunte Fuchs mir. Ohne Untersuchung, ohne ihn im Umgang kennengelernt zu haben, einfach weil es von Anfang an „mein“ Pferd war. Ich weiß das war verrückt und so sollte man niemals ein Pferd kaufen, aber ich suchte bereits seit einigen Monaten nach einem Pferd und wusste mittlerweile zumindest, was ich nicht wollte. 

Es folgte eine spannende, schwierige aber auch schöne Zeit mit meinem jungen Traumpferd. Mops war nicht sonderlich gut ausgebildet und auch ich hatte kaum Erfahrungen mit Jungpferden. Trotzdem meisterten wir unsere ersten Erfolge, wie das erste ohne Sattel reiten, das erste Turnier und auch die erste Springstunde.

 

Und ab diesem Moment trat ein ganz besonderer Mensch in mein Leben. Hellmuth Gille, mein Springlehrer, Motivationscoach und Vorbild. Er half mir mit meinem jungen Pferd und reichte mir die Hand. Fast jeden Tag arbeiteten wir zusammen an unserer Ausbildung. Ich weinte, schrie und lachte… Und so kam es, dass aus unseren Flugstunden Springstunden wurden, wir mehr lachten als weinten und aus uns ein Team wurde.

 Es wäre also vermessen lediglich vom Team Mops zu reden, denn ohne Team Gille gäbe es kein Team Mops. Dafür möchte ich mich bedanken! 

  • Danke dafür, dass du mir bei jedem noch so hohen Parcour einredest, wie niedrig dieser ist. 
  • Danke, dass du Springen für mich nachnennst, nur damit der Knoten irgendwann mal platzt.
  • Danke, dass du immer an uns geglaubt hast, noch lange bevor ich es selbst getan habe. 

Danke, dass du einem Noname wie mir hilfst!

 

Schleifenlos, aber glücklich! Herne – Börnig 🐎

Am Wochenende stellten sich Laura und Mops mal wieder einigen Prüfungssituationen auf A Niveau.

Das Gute daran, ich hatte Turnierfrei! So war zumindest der Plan… Denn es kam mal wieder alles anders als gedacht.

Aber kommen wir zurück zur Sache. Samstag morgen um 8.15Uhr Stand für Laura die Dressurreiter A an. Laut Starterliste sollte Sie vorne reiten, was sie nicht gerade freute. Kurzzeitig hatte ich sogar die „Hoffnung“, dass sie gar nicht fahren würde und wir einfach ausschlafen können.  Aber diese Hoffnung wurde von der Nachricht, Laura müsse eine Freundin mitnehmen, zerschlagen. Ich machte mich mental also schon mal bereit für eine schlecht gelaunte Laura am Abend…

Doch glücklicherweise rückte ein Spätzünder nach und Laura war nun in der ersten Abteilung zweites Pferd. Demnach verlief die Prüfung auch ganz gut. Leider gab es für den Ritt „nur“ eine 6,8 und die erste Reserve. Aber das ist nun mal das große Los der ersten Abteilungen. Ich meine, selbst mir fällt mittlerweile auf, dass Richter zum Ende der Prüfung weitaus gnädiger sind als vorher.

Schwamm drüber und weiter geht’s mit dem Punkte A*. Dies war relativ hoch gebaut, aber Laura war alleine, so dass sie meine Nervosität nicht spürte und sich nicht reinsteigern könnte. Beim Parcour-abgehen rutschte ihr trotzdem das Herz kurz in die Hose, ein Wassergraben als Joker! Das haben die Beiden noch nie gemacht, aber ganz nach dem Motto „Wer den Joker nicht nimmt, kann gleich zuhause bleiben“ hielt Laura einfach drauf und freute sich anschließend über den bewiesenen Mut. Leider gab es wegen einem Fehler am ersten Sprung keine Schleife, aber die Freude über die runde Vorstellung war groß.

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Am Sonntag stand dann noch ein Stil A an. Ebenfalls um 8Uhr morgens. Aber ich hatte ja turnierfrei, also halb so wild! Pustekuchen, um 7.30 Uhr erreichte mich der panische Anruf von Laura, der TT hätte kurzfristig abgesagt. Na toll! Da kann man mal klatschen… Laura verlud Mops alleine und ich kam zum Turnierplatz. Trotz der ganzen Aufregung folgte eine nette Runde mit einem Fehler, der auf Lenkungsschwierigkeiten zurück zu führen war. Demnach gab es auch hier keine Platzierung, aber auch dieser Ritt brachte Laura ihrem Ziel, diese Saison angstfrei zu springen, ein Stück näher.

LG

Philipp

Sommeranfang!

​5 Merkmale an denen du den Sommer erkennst:

  1.  Der Stall ist ein Zeitloch. Und das sogar ganz offiziell. Man verbringt Stunden am Stall & die Ausrede „vorm Sonnenuntergang zuhause gewesen zu sein“, passt IMMER.
  2. Reiten ist nun eine anerkannte Sportart , denn schwitzen tun aufeinmal nicht mehr nur die Pferde , NEIN auch bei Reitern sieht man die ein oder andere Schweißperle auf der Stirn.
  3.  Fliegendecke, Bremsenblocker und Fliegenhaube – alles was für Anfänger! Die richtigen Stallkinder reiten in kurzer Hose und Top durchs Gelände.
  4. Russisch Roulette ist kein Gesellschaftsspiel mehr, sondern Stallalltag. Flip Flops sind dabei natürlich ein Muss…
  5. Sonnencreme tragen maximal die Pferde, schließlich gehört der Equestrian-tan zu einem der begehrtesten Schönheitsmerkmalen.

    Mops geht baden!

    Seepferdchen…

    Schwimmen, das war bisher nichts wirklich Großartiges für mich. Bei Laura hingegen sah das ganz anders aus. Denn sie träumte schon immer davon, mit ihrem Mops schwimmen zu gehen.

    Allerdings war daran anfangs nicht zu denken, da Mops selbst die kleinsten Pfützen mied. Gott sei Dank hatten die Beiden früher einen Gelände-Wassergraben am Stall und haben einen lieben langen Sommer damit verbracht, Mops das kühle Nass schmackhaft zu machen. Jeden Tag. Schritt für Schritt. Anfangs auch nur rückwärts und mit wirklich viel Geduld.

    Nun ja ich kann nicht leugnen, dass ich Laura nicht auch ausgelacht habe. Ich mein, ist es nicht irgendwie witzig, wenn man einem 600kg Tier zeigen muss, dass Wasser nicht beißt?

    Die Monate vergingen also und die Erfolge zeigten sich langsam. Denn entgegen der häuslichen Meinung „schmier ihm doch ein Paar!“ vergnügten sich die beiden geduldig und freundschaftlich am kühlen Nass. Irgendwann waren sie dann IM kühlen Nass. Dem Schwimmausflug stand also nichts mehr im Wege. Das war im Jahr 2015.

    Nun im Jahre 2017 war es endlich soweit! Durch einen Zufall erfuhren wir von der Möglichkeit im Rhein schwimmen zu können. Unser Ansprechpartner war das außerordentlich freundliche Team des Gnadenhofs Rheinhausen in Duisburg. Das Team zeigte uns hilfsbereit eine geeignete Stelle und freute sich „tierisch“ über Sach- und Geldspenden für die Pferde.

    Der Termin stand also. Laura war schon Tage vorher Feuer und Flamme und packte mental schon mal die Schwimmtasche:

    • -Hufschuhe für alle Fälle 😉
    • -Handtücher
    • -Fliegendecke (hat sich als NOTWENDIG erwiesen)
    • -Proviant für Pferd UND Reiter
    • -Trense, Halsring & Halfter
    • -Geländegamaschen für unsichere Pferde

     

    Dann war es endlich soweit und Lauras Traum ging in Erfüllung! An den Rheinwiesen von Duisburg gingen die Beiden zum ersten mal schwimmen und genossen dies sichtlich.Was genau die Beiden erlebt haben, könnt Ihr euch gerne in dem dazugehörigem Youtube Video anschauen.

     

    Ich hoffe, dem ein oder anderen hilft der Beitrag vielleicht sogar bei dem ganz persönlichen Seepferdchen – Ausflug.

    Bis Dahin

    Laura & Philipp

    Der Sucht-Wahnsinn

    Was ich hier durchmache, ist mit Geld nicht zu bezahlen ??

    Der Sucht-Wahnsinn

    18 Uhr: Laura wird langsam hibbelig, die ersten Bilder der neuen Eski Kollektion sind online. Und welch wunder, die Sachen sind natürlich alle so schöni! So schöni, dass Laura auf den letzten Metern zur heiligen Eski Kollektion ihre Niere verkaufen möchte…Man hat ja schließlich noch 6 Stunden Zeit um an Geld zu kommen.
    „Der Sucht-Wahnsinn“ weiterlesen

    Deckenzeit

    Liebe Pferdefreunde,
    Mops macht jegliche Decken kaputt und wir wissen einfach nicht mehr weiter. Er darf nur noch alleine raus und seine Paddockbox kann er auch kaum noch nutzen. Habt Ihr Tipps?
    Antibite hilft leider nicht und eine Fressbremse kann er ja nicht 24Std. tragen :/

    Anbei die Geschichte dazu:
    „Deckenzeit“ weiterlesen

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